Mañana

Nachdem vor 65 Mio. Jahren am Golf von Mexico ein Meteoriteneinschlag die Dinosaurier vernichtete, entstand dort eine Raum-Zeit Anomalie, die von den Einheimischen auf Maya mañana genannt wird (Riesiges Nichts, welches alles in sich Verschlingt und dabei Freude verspürt).
Diese Anomalie verzerrt das Raum-Zeit Kontinuum so stark, dass Dinge und Ereignisse die schon längst statgefunden haben oder sich seit längerem an einem Ort befinden plötzlich verschwinden oder nie geschehen sind. Dieser Anomalie ist auch die Maya Hochkultur zwischen dem 9. Und dem 10. Jahrhundert zum Opfer gefallen.

Da diese Anomalie jegliche Planung zunichte macht, haben die Einheimischen nur noch ein Wort für alle Zeiteinheiten, das sogenannte ahorita (nur der Himmlische weiss wann, sagt es aber nicht), welches einen Zeitraum zwischen einer halben Stunde, und dem Tag an dem der Himmel auf die Erde fällt und die daraus resultierende Flut die Welt vernichtet, bezeichnet.
Ab und zu wird auch noch das spanische Wort mismo (gleich) angehängt, welches bedeutet dass es dem Sprecher volkommen gleich ist ob es überhaupt zu dem Ereignis kommt.

In Anbetracht dieser Tatsachen, kann man ganz beruhigt auf den 21. Beziehungsweise den 23. Dezember 2012 warten, denn der von den Mayas vorhergesagte Ende der Welt finder dann wahrscheinlich zwei Wochen nach dem Richtigen Weltuntergang stat.

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